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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Diese AGB regeln die Vertragsbeziehung zwischen KF Social Media (Fabian Karpov) und seinen Kunden über Social-Media-Management-Dienstleistungen. Stand: [Datum der letzten Aktualisierung]

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB") gelten für alle Verträge zwischen Fabian Karpov, KF Social Media, Im Beierswinkel 17a, 59557 Lippstadt (im Folgenden „Auftragnehmer") und den Auftraggebenden (im Folgenden „Auftraggeber" oder „Kunde") über Social-Media-Management-Dienstleistungen, ergänzende Beratungs- sowie Foto- und Videoproduktions-Leistungen.

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

(3) Die AGB gelten gleichermaßen für Unternehmer im Sinne von § 14 BGB als auch für Verbraucher im Sinne von § 13 BGB, sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Der Vertrag kommt durch übereinstimmende Willenserklärungen beider Parteien zustande, typischerweise nach einem Erstgespräch und einem schriftlichen Angebot per E-Mail.

(2) Die Schriftform per E-Mail genügt für den Vertragsabschluss. Eine handschriftliche Unterzeichnung ist nicht erforderlich.

(3) Vor Aufnahme der operativen Tätigkeit wird ein Onboarding-Briefing durchgeführt, dessen Ergebnisse in einem Onboarding-PDF dokumentiert werden. Das Onboarding-PDF wird zusammen mit dem Vertrag Vertragsbestandteil.

§ 3 Leistungsumfang

(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem gebuchten Paket (Basis, Standard, Pro) sowie aus optionalen Add-ons. Eine detaillierte Beschreibung der Pakete und Add-ons findet sich unter kf-social-media.de/pakete.html und wird zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses Vertragsbestandteil.

(2) Sämtliche Mengenangaben (Beiträge, Stories, Plattformen, Community-Management-Stunden) gelten pro Kalendermonat und übertragen sich nicht auf Folgemonate.

(3) Die Plattform-Verfügbarkeit kann sich ändern (Erweiterung um zusätzliche Plattformen / Wegfall von Anbietern). Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber im Monats-Briefing über solche Änderungen.

(4) Der Auftragnehmer schuldet eine fachgerechte Erbringung der Dienstleistungen, jedoch keinen bestimmten Erfolg (z. B. bestimmte Reichweite, Anzahl Anfragen, virale Hits). Social-Media-Plattformen ändern Algorithmen, was außerhalb der Einflusssphäre des Auftragnehmers liegt.

§ 4 Vergütung und Zahlung

(1) Die Vergütung richtet sich nach dem gebuchten Paket zuzüglich der gewählten Add-ons. Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses kommunizierten Preise.

(2) Aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Sobald die Kleinunternehmer-Grenze überschritten wird, wird die Vergütung um die gesetzliche Umsatzsteuer ergänzt.

(3) Die Vergütung wird monatlich am Monatsanfang in Rechnung gestellt. Zahlungsmöglichkeiten:

  • SEPA-Lastschriftverfahren (bevorzugt)
  • Banküberweisung

(4) Die Zahlungsfrist beträgt 14 Tage ab Rechnungsstellung. Bei Überschreitung tritt Verzug nach den gesetzlichen Regelungen ein.

(5) Einmalige Leistungen (Foto-/Video-Produktion, Extra-Posts) werden gesondert pro Session bzw. pro Stück abgerechnet.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und beginnt mit dem im Vertrag vereinbarten ersten Betreuungsmonat.

(2) Es gibt keine Mindestvertragslaufzeit. Beide Parteien können den Vertrag bis zum 15. eines Kalendermonats kündigen, der Folgemonat wird in diesem Fall nicht mehr abgerechnet.

(3) Kündigungen sind in Textform per E-Mail an hallo@kf-social-media.de möglich. Eine Empfangsbestätigung wird zugesichert.

(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Damit der Auftragnehmer seine Leistungen erbringen kann, verpflichtet sich der Auftraggeber zu folgenden Mitwirkungspflichten:

  1. Bereitstellung erforderlicher Zugänge (Meta Business Suite, Instagram, Facebook, TikTok, ContentMate-Workspace etc.) bis zum vereinbarten Onboarding-Termin
  2. Lieferung relevanter Assets (Logo, Markenhandbuch, Bildmaterial, Videos), soweit für die Leistungserbringung erforderlich
  3. Beantwortung von Rückfragen in angemessener Frist, in der Regel innerhalb von 3 Werktagen
  4. Information über relevante Termine, Aktionen, Promos rechtzeitig vor dem Monats-Briefing
  5. Mitteilung von Änderungen an Marke, Tonalität, Zielgruppe oder Strategie

Verzögerungen aufgrund mangelnder Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Vereinbarte Leistungstermine verschieben sich entsprechend.

§ 7 Freigabe von Inhalten

(1) Im Onboarding wird zwischen den Parteien festgelegt, ob Inhalte vor Veröffentlichung zur Freigabe an den Auftraggeber gehen sollen.

(2) Bei vereinbarter Freigabe-Pflicht gelten Inhalte als freigegeben, wenn der Auftraggeber binnen 2 Werktagen nach Übermittlung nicht widerspricht.

(3) Die Anzahl Korrektur-Schleifen pro Beitrag richtet sich nach dem gebuchten Paket (1× Basis, 2× Standard, unbegrenzt Pro). Über das Paket-Kontingent hinausgehende, umfassende Konzept-Änderungen werden als zusätzliche Beratungsstunde abgerechnet.

§ 8 Nutzungsrechte und Urheberrecht

(1) Mit Zahlung der vereinbarten Vergütung räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber ein einfaches, zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den im Rahmen des Vertrags erstellten Inhalten (Texte, Grafiken, Bilder, Videos) für die vereinbarten Plattformen und Zwecke ein.

(2) Der Auftragnehmer behält das Recht, erstellte Inhalte in anonymisierter oder ausdrücklich freigegebener Form für eigene Referenzzwecke (Website-Portfolio, Case Studies) zu nutzen.

(3) Vom Auftraggeber bereitgestelltes Material (Logo, Bilder, Videos, Markeninhalte) verbleibt vollständig in dessen Eigentum.

(4) Bei Verwendung von Stock-Material, Sounds und Musik werden ausschließlich lizenzfreie Quellen oder vom Auftraggeber rechtekonform bereitgestelltes Material genutzt.

§ 9 Datenschutz und Vertraulichkeit

(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen (Geschäftsgeheimnisse, Strategien, Kundendaten) auch nach Vertragsende vertraulich zu behandeln.

(2) Vor Beginn der operativen Tätigkeit wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen. Dieser regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten im Detail.

(3) Ergänzende Informationen zur Datenverarbeitung auf der Website finden sich in der Datenschutzerklärung.

§ 10 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf den dreifachen Monatsbetrag des Paket-Honorars.

(3) Eine Haftung des Auftragnehmers für Folgen aus Algorithmus-Änderungen der Social-Media-Plattformen, Account-Sperrungen durch Plattform-Betreiber oder vergleichbare Ereignisse außerhalb seines Einflussbereichs ist ausgeschlossen.

(4) Der Auftragnehmer unterhält eine Berufshaftpflichtversicherung. Details siehe Impressum.

§ 11 Höhere Gewalt

Ereignisse höherer Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Pandemien, Streiks, längerfristige Ausfälle relevanter Plattformen) entbinden die Parteien für die Dauer der Störung von ihren Leistungspflichten. Eventuell bereits gezahlte Vergütungen für nicht erbrachte Leistungen werden anteilig erstattet.

§ 12 Änderungen der AGB

Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB anzupassen. Änderungen werden dem Auftraggeber mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Auftraggeber innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt der Mitteilung nicht, gelten die Änderungen als angenommen. In der Änderungsmitteilung wird auf das Widerspruchsrecht und die Frist hingewiesen.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Lippstadt, soweit der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung, die der unwirksamen wirtschaftlich am nächsten kommt (salvatorische Klausel).

(4) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform (E-Mail genügt).

Hinweis: Diese AGB sind ein standardisierter Entwurf für Social-Media-Management-Dienstleistungen mit Kleinunternehmer-Status. Insbesondere die Haftungsklauseln (§ 10), die Nutzungsrechte (§ 8) und die Mindestvergütung bei Vertragsverletzungen sind individuell prüfungsbedürftig. Bitte vor Live-Gang und vor dem ersten Vertragsabschluss von eRecht24 Premium oder einem auf Medienrecht spezialisierten Anwalt prüfen lassen. Für Verträge mit Verbrauchern (§ 13 BGB) gelten ggf. zusätzliche zwingende Schutzvorschriften (z. B. Widerrufsrecht), die hier nicht abgedeckt sind.
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